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willkommen im wald
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Mabon 2020


~ Kaitha ~

Planung

Wir befinden uns an der Schwelle vom Alten zum Neuen in perfekter Harmonie

Ich finde es immer schöner, die Mondfeste an Vollmond zu feiern und die Sonnenfeste, wie Mabon, am Tag der Wende bzw. Gleiche, denn ich finde die Energien intensiver und das Fest schöner als an den Fixtagen.
Die Herbst Tag- und Nachtgleiche möchte ich also am 22.09.2020 feiern.

Für mich ist Mabon weniger ein Fest der Balance, als viel mehr ein Fest der Veränderung.
Mit einem Bein stehen wir noch mitten im Sommer, feiern dankbar die Gaben der Natur und die Fortschritte, die wir erreicht haben, mit dem anderen Bein gehe wir großen Schrittes auf den Winter zu, die kalte, karge Zeit des Jahres, die es zu planen und gut vorzubereiten gilt.

So möchte ich auch mein Fest in zwei Teile aufteilen.

Altes -> Dankbarkeit
Neues -> Planung & Segen

Kerzen Gießen

Dieses Fest werde ich sehr spontan feiern, denn ich bin unterwegs und besuche Freunde in Wien und Umgebung.
Ich werde zu Mabon die liebe Dhuni treffen! ❤ Darauf freue ich mich schon sehr! Wir wissen allerdings noch nicht, wo wir hin gehen werden, ob das Wetter mitspielt und was genau wir tun werden.
Sicher ist nur, es wird phantastisch werden. =^_^=

In Vorbereitung auf Mabon habe ich ein paar Kerzen gegossen:
Dazu habe ich dieses Mal Reste von alten Kerzen verwendet.
Diese habe ich farblich sortiert und Dochtreste aussortiert. Zum Färben habe ich wieder meine Wachsmaler genommen.
Für Marbon möchte ich braune und grüne Kerzen haben; die Farben der Natur zu dieser Jahreszeit.


Vorbereitung auf das Kerzengießen. Dieses Mal aus Kerzenresten.


Im Wasserbad wird das Wachs geschmolzen.

Da meine Altarkerze, die ich zu Imbolc gegossen hatte, erst nicht richtig abbrannte und dann innerhalb von 30 Min. sich durch die Kerze gefressen hatte (die Kerze ist nun bis Yul komplett ausgehöhlt =( ) habe ich mich für eine andere Form entschlossen.
Ein paar alte Teelichter und Silikon Muffinförmchen in Herzform schienen mir eine gute Idee.
Außerdem wollte ich ein wenig mit Zusätzen rum probieren und entschied mich jeweils eine Kräuterkerze, eine Kerze mit äth. Ölen (Weihrauchöl und Geranie) und mit Amethist Steinen herzustellen.


Förmchen und Zusätze für besondere Kerzen.

Nachdem das Wachs im Wasserbad geschmolzen war, habe ich die erste, dünne Schicht gegossen und die Dochte eingesetzt. Da ich keine Spieße zur Hand hatte sind die Dochte ein wenig schief geworden. ^^´
Danach habe ich das Wachs verteilt.
Für die Kräuterkerzen habe ich schichtweise Wachs und Kräutermischung zugegeben. Bin gespannt, ob das funktioniert.
Das äth. Öl habe ich in eine Portion Wachs gemischt und einfach die Form aufgefüllt.
Die kleinen Amethisten wollte ich am äußeren Rand der Kerze anbringen, sobald diese ausgekühlt sind. Dazu hatte ich vor gehabt, sie mit etwas Wachs „anzukleben“. Leider habe ich vergessen etwas Wachs aufzubewahren und habe es komplett auf die Kerzen verteilt. ^^´
Die Steinen sind aber auch so eine sehr schöne Deko.


Fertige Kerzen.


Kerzen auf meinem kleinen Altar im Wohnzimmer.

Leider musste ich auch dieses Mal feststellen, dass die Kerzen nicht besonders gut brennen. Da ich dieses Mal kein Bienenwachs, sondern alt Kerzenreste, verwendet habe und die Kerzen auch nicht besonders breit sind, der Docht also auf den Durchmesser passen sollte, vermute ich, dass es an den Wachsmalern, die ich zum Färben verwende, liegen könnte. Mein nächster Versuch also ohne Wachsmaler. ^^

 
Leider brennen die Kerzen wieder sehr schlecht.

Die Teelichter und / oder die Kräuterkerzen sind trotzdem für das Mabon Ritual eingeplant. ;)


Meine Jahreskreisfeste beginne ich, wenn möglich, immer mit einem Spaziergang durch die Natur, bei dem ich Deko für den Altar sammel. Auch die vorher gegossenen Kerzen wollen wir aufstellen.

Unsere gesammelte Altardeko Mabon 2019.

Ist alles vorbereitet, die Wohnung gereinigt, das Essen vorbereitet, die Deko aufgebaut, wir entspannt und in freudiger Erwartung und die Sonne im Tiefstand, beginnen wir unser Ritual und ziehen den magischen Kreis.

Aufbau eines Rituals bei uns zu Hause.

Bisher haben wir immer zu Hause gefeiert, da wir leider noch keinen Platz in der Natur gefunden haben, an dem wir uns für ein Ritual sicher und geborgen gefühlt haben.
So aber können wir unseren Kreis aus Teelichtern aufbauen und das wunderbare Kerzenlicht genießen.

Ritual Teil I – Rückschau und Dankbarkeit
Zusammen mit meinem Mann habe ich mir für jedes Jahreskreisfest eine rituelle Handlung überlegt, die wir Jedes Jahr mit einbauen wollen.
Zu Mabon möchten wir uns an das erinnern, was wir in diesem Jahr alles erlebt und geschafft haben.
Dazu schauen wir uns Fotos des vergangenen Jahres an und schreiben alles, wofür wir dankbar sind, auf ein gebasteltes „Herbstblatt“.
Diese kommen den Tag über mit zur Deko auf den Altar und werden am nächsten Tag im Feuer verbrannt.

Ritual Teil II – Vorbereitung auf das Winterhalbjahr
Während wir unser Jahr gedanklich noch einmal durchgehen, finden wir meistens schon Projekte, die wir noch nicht abgeschlossen haben oder die wir in diesem Jahr nicht beginnen konnten.
Wir machen uns eine Liste, einen Plan, was wir in der dunklen Jahreshälfte noch erreichen wollen und was wir im nächsten Jahr beginnen wollen.
Wenn es passt befragen wir dazu auch die Tarotkarten und Orakeln für das kommende Jahr.

Wir möchten dieses Jahr außerdem gerne Witchballs herstellen.
Einen zum Schutz der Wohnung und vor negativen Energien / Besuchern, und einen um freundliche Wesen / Naturgeister einzuladen.
Der Vorhang zur Anderswelt ist an diesem Tag sehr dünn und uns ist der Kontakt mit den Naturgeistern der Umgebung ein wichtiger Punkt unserer Rituale.
Wir möchten sie zu uns einladen und uns mit ihnen noch mehr anfreunden.

Abschluss – Nachspüren und das Festmahl
Für mich ist das Nachspüren nach dem Ritual immer sehr wichtig. Die Energien sind ganz besonders, man spürt sie in der Luft knistern. Wir sitzen gerne einfach nur mit ein bisschen Musik da und lassen den Zauber wirken.

Um uns zu erden und den Tag festlich zu beenden genießen wir zum Abschluss unser Festmahl. Geplant sind:

Vorspeise:
Kartoffel-Karotten Suppe mit Speckwürfel (oder Würstchen)

Hauptgang:
Grillfleisch
Grillgemüse (Mais, Zuccini, Tomaten)
Selbst gebackenes Kräuter-Wallnussbrot
Wickingerblut (Meet mit Rotwein) oder Traubenschorle

Nachtisch:
Waldbeeren-Tiramisu
Kürbiskekse

Nach dem Festmahl gehen wir noch einmal hinaus in die Natur und übergeben unsere Opfergaben, die wir im Ritual geopfert haben.
Das werden dieses Jahr vermutlich wieder gesammelte Bucheckern und Kastanien sein, aber auch geröstete (ungesalzene) Kürbiskerne.
Diese Bringen wir an den kleinen Altar im Wald, den ich euch im Kraftorte Referat vorgestellt habe.

Quellen:
Erntedank – https://www.t-online.de/leben/familie/id_70309324/erntedankfest-warum-und-wie-feiern-wir-es-.html
Herbstblätter – https://www.pinterest.de/pin/613334042986068271/
Pentagramm und Lebensbaum: https://www.taste-of-power.de/rituale-fuer-mabon-tagundnachtgleiche/
Fotos –  Eigene Quelle

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