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willkommen im wald
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Ostara 2020


~ Kaitha ~

Zusammen mit meinem Mann habe ich Ostara am Samstag, den 21.03., gefeiert. Der Tag der Gleiche war eigentlich am Freitag und ursprünglich wollten wir auch da feiern, aber wir haben den Freitag lieber genutzt um Vorbereitungen zu treffen und dann am Samstag ganz entspant zu feiern.
Dank Corona hat das ein oder andere nicht so geklappt, wie wir es uns gedacht haben, viele Läden haben zu und manche Sachen wie Kerzen, konnten wir nicht mehr besorgen.
Doch wir haben uns zurecht gefunden und ein schönes Ostara gefeiert.

Am Freitag habe ich bereits Brot gebacken. Ein einfaches Dinkel Brot mit Kernen und Gewürzen.
Auch haben wir unsere Eier bemalt, die wir die Tage vorher schon ausgeblasen hatten.

Den Samstag haben wir genutzt um die Wohnung und uns zu reinigen.
Zum frühen Nachmittag sind wir spazieren gegangen und haben die Sonne genossen, die schon sehr viel Kraft hat. Wir haben die blühenden Bäume und Blumen bewundert und versucht abgeschnittene Zweige von der Weide, Forsythie oder einfach mit grünen Blättern für unseren Osterstrauß zu finden.
Früher hat meine Mutter diese immer im Garten geschnitten, aber das Haus und der Garten gehört unserer Familie nicht mehr und das Gartencenter hatte zu.
Auch konnten wir keine geschnittenen Zweige finden, also haben wir improvisiert, mit Korkenzieher Hasel, die ich im letzten Jahr von meiner Mutter bekommen habe.
Leider blühen sie nicht, doch mit den bemalten Eier sieht es trotzdem toll aus!
Vielleicht bekommen wir im nächsten Jahr blühende Zweige dazu.^^
Auf unserem Weg durch den Wald sind wir an unserem kleinen Natur-Altar vorbei gekommen. Ein kleiner Baumstamm, der mit Moos überzogen ist und ein klein wenig lichter steht.
Dort haben wir den Naturgeistern gedankt und etwas Brot geopfert.
Es war nur eine kleine Geste, doch es fühlte sich richtig an und wir hatten auch das Gefühl, dass der Wald uns immer mehr als Freunde annimmt.

Unser Osterstrauß mit gekauften und selbst bemalten Eiern.

Auf unserem Siede Board im Wohnzimmer haben wir einen kleinen Opferaltar aufgebaut, mit frischen Tulpen, unserer Altarkerze, einem Hasen und dem selbst gebackenen Brot als Opfer.
Auch habe ich Bilder von der jungen Göttin Ostara und dem jungen Gott aufgehängt, die ich sehr stimmig fand. Darunter eine weiße und eine schwarze Kerze.

Unser kleiner Opferaltar.

Nach Einbruch der Dunkelheit habe wir unser Ritual begonnen.
Wir haben einen Kreis aus Teelichtern, ich habe 8 Teelichter gewählt, da 8 die Zahl für die Unendlichkeit ist und das immer wiederkehrende Leben symbolisiert, und den Symbolen für die Elemente, eine rote Kerze für das Feuer, eine Feder und Räucherwerk für die Luft, Salz und Erde für das Element Erde und einen Kelch mit Wasser, für das Element Wasser, aufgebaut.
Im inneren des Kreises haben wir unseren Stubentisch zum Altar umfunktioniert. In der Mitte ein Pentagramm, welches nach Norden zeigt. An dessen Spitze meine Glocke, für das Element Geist. Dann im Uhrzeigersinn eine Muschel (Wasser), ein Teelicht (Feuer), ein Stück Rinde (Erde) und eine Feder (Luft).
Außerdem hatten wir jeder eine Kerze vorbereitet und ein Wünsche-Ei.

Nun haben wir unseren Ablauf wie immer durchgeführt:
* Energetische Reinigung des Ritualbereiches und der Teilnehmer.
* Ziehen des magischen Schutzkreises und entzünden der Teelichter.
* Rufen der Elemente
* Einladen der Göttin Ostara

Nach einer kleinen Erdung haben wir uns unserem kleinen Wunsch-Ritual gewidmet.
Wir haben unsere Kerzen gesalbt und unsere Wünsche fokussiert.
Diese haben wir dann auf unser Wünsche-Ei geschrieben.
Wir haben das Ei mit den Kräften der Elemente aufgeladen und dann in einem Blumentopf vergraben.
Darauf haben wir eine Pflanze gepflanzt.
Nun können unsere Wünsche mit der Pflanze wachsen und Gestalt annehmen.

Wir hatten danach beide noch das Bedürfnis, unsere positive Energie in die Welt zu lassen und haben uns dazu noch einmal fokussiert und Gesundheit, Zusammenhalt und Zuversicht visualisiert.
Nachdem wir uns richtig vollgesaugt hatten mit diesen positiven Gefühlen, haben wir unsere Energien in die Welt hinaus gelassen.
Wir fühlten uns dabei sehr glücklich, in uns ruhend und zufrieden.

Nachdem wir der Göttin und den Elementen gedankt hatten, lösten wir den Kreis wieder auf.
Eine ganze Weile spürten wir nach, redeten über das Ritual und die Situation, waren Dankbar, zusammen zu sein.

Danach gab es ein leckeres Festmahl:

* Lammlachs auf Karotten, Blumenkohl und Spinat
(diese sind nicht unbedingt saisonal, doch die Karotte erinnert uns an den Hasen, der Blumenkohl an die blühenden Blumen und der Spinat an das frische Gras. ^^ Und der Teller war schön bunt.)
* dazu das selbst gebackene Brot
* reines Wasser

Bilder:
Eigene Quelle
Lebensbaum: https://www.taste-of-power.de/rituale-fuer-mabon-tagundnachtgleiche

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