Datum
Lughnassadh ist ein Mondfest, das in der Nacht auf den1. August, genau zwischen der Sommersonnenwende und der Herbst-Tag-und-Nacht-Gleiche. Nach dem Monkalender feiert man Lughnassadh am 8. Vollmond nach Jul.
Der 01.08. ist 2019 ein Neumond. Der 8. Vollmond fällt dieses Jahr auf den 15.08.2019.
Bedeutung
Der Ursprung und die Bedeutung Lughnasads liegt in der irischen Mythologie. Lugh, der Leuchtende, ist eine keltische Gottheit. Sein Name bedeutet auch Tod oder Tötung des Lugh, wobei unklar bleibt, ob er selbst getötet wird oder jemanden anderes tötet. Man nennt das Fest auch auch Lammas oder Brón Trogain (,,Trauer um Trogain“), Kornfest, Schnitterfest.
Im Begriff Lammas steckt das englische loaf-mass, das heißt Brot-Messe oder Laib-Messe. Hierein zeigen sich noch Reste vom Tag der Reife aller Früchte, denn die Bauern brachten am 1. August zum Dank für den Erntesegen Brote und Früchte in die Kirche.
Der heutige Tag beschreibt den Beginn der Erntezeit und des bevorstehenden Winterhalbjahres.
Es gillt auch als Opferfest, da der Getreidegott, am Beginn des Jahres geboren als Keimling, sich nun als fertige Saat opfert um den Menschen und Tieren Nahrung zu spenden.
Die Göttin zeigt sich im Bild zur Schnitterin, die im richtigen Moment die Sichel zur Hand hat und das Korn schneidet. Sie lehrt uns den Schnitt zum richtigen Zeitpunkt, denn ein zu langes Warten lässt die Ernte verderben. Das reife Getreide wird zum überlebenswichtigen Vorrat für die lange Winterzeit.
Die Verbindung des Götterpaares wandelt sich ebenfalls. Der Gott, Symbol für die Vegetation, macht sich bereit, sich ganz von seinem irdischen Dasein zu lösen. Er wird immer schwächer. Seine Kraft ist aufgezehrt, er hat sie in all die Früchte, in die ganze Ernte, die die Erde hervorgebracht hat, einfließen lassen. Die Göttin bleibt jedoch noch in ihrer vollen Macht: Sie setzt Grenzen, durchtrennt, schneidet ab. Sie ist in ihrer vollen Handlungs- und Entscheidungskraft. Sie kündigt mit ihrem klaren Tun an, dass der Tod zum Leben gehört.
Bräuche
Ein Brauch ist es das erste Korn feierlich entweder mit der Hand zu zupfen oder mit der Sichel zu schneiden, und dann daraus das erste Brot zu backen. Der Getreidegott Lugh wurde als Brot gebacken, geweiht und dann verzehrt, was sein Opfer darstellen soll.
Auch wurden Getreide, Blumen oder Kräuter Sträuße gebunden und auf das Band, welches den Straus zusammen hält wurden Wünsche geschrieben.
Lugh gillt auch als Gott der Handwerkskünste. Um in zu ehren sind handwerkliche Tätigkeiten, wie Backen praktiziert wurden.
Aus Korn und Ähren wurden Puppen gebastelt, die in Feuer oder in den Fluss geworfen wurden.
Um diese Jahreszeit wird in manchen Regionen noch der Brauch der Höhenfeuer begangen. Sie beziehen sich ursprünglich wohl auf den sterbenden Sonnengott Bel, der von Flammen verschlungen wird – als Sinnbild für die letzten Kräfte des Sommers.
Farben
Rot, golde, dunkelgrün
Rituelle Speisen
Brot
Musik
https://www.youtube.com/watch?v=OObZL0rcBx0
https://www.youtube.com/watch?v=gdmAW4o1_VM&list=PLZJf__9hICU1ouvW6uDkNq_BH01L9VDWH&index=7
https://www.youtube.com/watch?v=X80FiZ0R-IU
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